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Leben mit Bartagamen

Mein Name ist Maximilian. Ich bin 13 Jahre alt. Mein größter Wunsch war, mir Bartagamen anzuschaffen. Aber meinen Wunsch in die Wirklichkeit umzusetzen, war gar nicht so einfach. Ein Besuch in den entsprechenden Fachgeschäften klärte mich darüber auf, wie teuer mein "Wunsch" ist. Es sind ja nicht nur die Tiere, sondern man benötigt ein Terrarium. Das muss entsprechend eingerichtet werden, wozu Beleuchtung, Wärme, Thermometer, Ess- und Wassernapf gehören. Dann müssen Bartagamen aber auch Kletter- und Versteckmöglichkeiten haben. So ein Terrarium soll aber auch eine schöne Seiten- und Rückwandgestaltung haben, die für die Tiere auch unerlässlich ist, weil sie das Gefühl der Geborgenheit brauchen. Die Wände eignen sich auch gleichzeitig als Kletterwände.

Eine Bartagamen namens Elli Nun stand ich schon einmal von der Frage, wo kommt das Geld für die Anschaffung her. Aber da  fiel mir ein, in absehbarer Zeit, wir hatten September, ist doch Weihnachten. Eltern, Oma, Tante und Onkel kann man doch dafür begeistern. Aber auch da gab es sofort Hürden. Die erste war, dass meine Eltern sagten, was weißt du über Bartagamen. Einiges wusste ich ja schon, aber das reichte meinen Eltern nicht aus. Ich musste mir also Bücher beschaffen, um die Fragen meiner Eltern alle beantworten zu können. Dabei half mir das Buch "Ihr Hobby Bartagamen" von Veronika Müller sehr. Ich bereitete es mir auch gleichzeitig wie ein Nachschlagewerk auf. So konnte ich relativ schnell fast alle Fragen beantworten. Später kam noch das Buch "Leben mit Bartagamen" von Liz Palika dazu. Aber auch im Internet machte ich mich schlau. Als meine Familie merkte, dass es mir mit meinem Wunsch "Bartagamen" doch sehr ernst war, konnte ich Hoffnung schöpfen. Die Besichtigungen von Zoofachgeschäften nahmen von seiten der Familie zu.  Mir wurde vor Augen geführt, wie viel Verantwortung ich übernehmen muss und das täglich. Das Terrarium muss jeden Tag sauber gemacht werden. Jeden Morgen vor der Schule muss gefüttert werden. Abends die Fütterung mit Lebendfutter, UVA- und UVB-Bestrahlung über mehrere Minuten täglich und die Beschäftigung mit den Tieren dürfen auch nicht zu kurz kommen. Mitte November war es endlich so weit. Meine Eltern sagten, wenn wir für dich Weihnachten früher feiern und deinen Geburtstag gleichzeitig einrechnen, kannst du zwei Bartagamen bekommen. Denke aber daran, sie haben ca. eine Lebensdauer von 15 Jahren. Ich stimmte allem zu, denn ich hatte nur noch einen Gedanken. "Bartagamen"

Das Terarium Anfang Dezember war es dann so weit. Das Terrarium wurde geliefert. Es konnte mit der Ausstattung begonnen werden. Ich half tüchtig mit. Bei der Gestaltung der Terrauriumwände war noch einmal viel Einfallsreichtum gefragt. Es sollte ja auch nicht zu teuer werden. Wir verwendeten Styroporplatten, die wir mit einer Heißluftpistole bearbeiteten. So konnten wir Vertiefungen herausarbeiten, die Poren schließen. Anschließend wurde mit Fliesenkleber stark verdünnt die Oberfläche gestrichen und Sand verschiedener Farbe aufgebracht:  So entstand ein ziemlich naturgetreues Landschaftsbild, das gerne von den Bartagamen zum Klettern genutzt wird.

Zwei Tage mußte dann das Terrarium die Raumluft und -wärme annehmen. Dann war der große Tag da. Die Tiere wurden aus der Zoohandlung abgeholt. Ich konnte schon beim Transport die ersten Kontakte mit den Tieren aufnehmen. Wir hatten einen Baumwollbeutel mitgenommen. Da kamen die Tiere hinein. Dann kam der Beutel  mit den Tieren unter meinen Pullover und da blieben sie auch auf der ganzen Fahrt nach Hause. Ich war, wenn sie sich bewegten, richtig seelig. Es war ein wirklich gutes Gefühl. Zu Hause angekommen, ging es aus dem Beutel direkt ins Terrarium. Ich hatte vorher natürlich geprüft, ob alles stimmt. Temperatur, Licht, Feuchtigkeit und Futter. Sie inspizierten das Terrarium sofort. Ich hatte und habe den Eindruck, sie fühlen sich wohl und ich bin glücklich.

Jetzt habt Ihr aber genug gelesen. Von der Entwicklung der Tiere später.


So geht es weiter, wie ihr gelesen habt, haben sich die Tiere gut entwickelt. Aber bei diesem Wetter reicht ihnen das Terrarium nun nicht mehr. Da hatte ich die Idee für ein Aussengehege. Dieser Gedanke gefiel auch meiner Familie. Natürlich bekam ich von allen Unterstützung. Wir schauten uns als erstes Freigehege im Internet an. Dann zeichneten wir eine Skizze. Nach dieser Zeichnung baute mein Vater das Gehege. Aber auch für mich blieb noch etwas zu tun übrig. Innerhalb von zwei Wochen war alles fertig. Sie können das Gehege sehen, wenn sie hier klicken.  


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